Beeindruckend schöne, sehr kräftige und emotionale Illustrationen habe ich heute von Russ Mills entdeckt. Er selbst machte 1995 seinen Bachelor of Arts Graphic and Design an der Leeds Metropolitan University und arbeitete anfänglich im Bereich Experimantalfilm und Animation. Zum Glück ging er bald zurück zu den Grundlagen des Grafikdesigns und arbeitete wieder mit Feder, Zeichenstift und Computer. Beeinflusst von den vielfältigen Facetten der visuellen Kultur entwickelte er einen Stil, der klassische und surreale Elemente verschmelzen lässt, sich hauptsächlich mit der menschlichen Form angereichert mit abstrakten oder natürlichen Bruchstücken auseinandersetzt.
Archiv für das Jahr: 2011
Dusty Lämmer #003

Copyright © 2011 | Stephan Wentow
Kommunikationsprobleme
Hach die lieben Kunden und ihr Geschick Einfaches so kompliziert wie es nur geht auszudrücken.
Druckfrisch heute rein gekommen:
„Das Logo soll immer in 27% Verkleinerung in einen 3mm hohen Balken, dessen Füllung entweder oder 10% Schwarz sein soll.“
Mikrotypografie is das jedenfalls nicht 😛
Dusty Lämmer #002

Copyright © 2011 | Stephan Wentow
Hafer oder Ameise
„Der Mensch steht also hinsichtlich seiner Chromosomenzahl zwischen Hafer und Ameise.“
Zitat aus „Meine Moleküle, deine Moleküle“
Dusty Lämmer #001

Copyright © 2011 | Stephan Wentow
Lego-Table
Lego Table – abgc from abgc on Vimeo.
Generation Z #3
Ein glücklicher Stein fliegt durchs Fenster.

Copyright © 2010 | Stephan Wentow
Gott und das Ich
Ich: Gott?
Gott: Ja.
Ich: Ist das Leben eine Einbahnstraße?
Gott: Nein.
Ich: Warum?
Gott: Weil das Leben nicht nur in eine Richtung verläuft.
Ich: Aber die Zeit schreitet immer weiter voran.
Gott: Zeit schreitet nicht voran. Zeit ist.
Ich: Wie meinst du das?
Gott: Deine Vorstellung von Zeit ist eine mechanische Illusion, weil dir ein Sinnesorgan fehlt, mit welchem du Zeit empfinden kannst.
Ich: Ach, ist ja interessant.
Gott: Ja ja so ist das.
Ich: Aber es gibt doch eine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das deutet doch auf eine geradlinige Zeit hin, oder?
Gott: (lacht) Alles Quatsch. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist ein und das selbe. Man könnte es auch permanente Veränderung nennen. Für dein Bewusstsein existiert nur eine Gegenwart. Das es eine Zukunft gibt ist eine Vermutung, weil du glaubst das deine Erinnerungen die Vergangenheit darstellen. Deine Erinnerungen gehören aber der Gegenwart an. Auch ist das was du Zukunft nennst, wenn es denn eintritt nichts weiter als Gegenwart.
Ich: Leuchtet mir ein.
Gott: Freut mich.
Ich: Gott?
Gott: Ja.
Ich: Gibt es eine Alternative?
Gott: Wofür?
Ich: Na für alles.
Gott: Jepp.
Ich: Auch für dich?
Gott: Öhm, wie meinst du den das jetzt schon wieder?
Ich: Na du bist doch allmächtig.
Gott: Ja.
Ich: Dann kannst du also alles machen?
Gott: (ein wenig unsicher) Ja.
Ich: Kannst du dich auslöschen?
Gott: Nein.
Ich: Hm, dann bist du nicht allmächtig.
Gott: (staunt) Sieht ganz so aus.
Ich: Schön zu wissen, das auch du so deine Schwächen hast.
Gott: Wir haben doch alle unser Päckchen zu tragen.
Ich: Weise Worte.
Gott: (lacht wieder)
Ich: Na dann mach’s gut. Ich geh mal schlafen. Es ist schon spät.
Gott: Es ist nur Dunkel. Zeit ist relativ.
Ich: Ach Gott du weißt schon wie ich’s meine.
Gott: Träum was schönes.
Technische Toleranzen
Die einen reden von Täuschung, die anderen von künstlerischer Übertreibung, was Werbung angeht. Diese feine Kunst der Überzeugung bewegt sich haarscharf an den Grenzen technischer Toleranzen entlang, mit einer starken Neigung zum Idealismus.
In einer idealen und gerechten Welt würde das Produkt so aussehen:

Unsere dröge Realität assimiliert es und raus kommt das:

Nun kann man Quantenfluktuationen und die heisenberg’sche Unschärfe für derartig verschobenen Realitäten verantwortlich machen, aber wenn das Produkt nicht das hält, was Werbung uns verspricht ist es schnell aus und das Vertrauen verspielt. Jetzt kann nur noch Capt. Marketing zur Rettung eilen.


