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Gute Helvetica, böse Helvetica

Unter all den Schriftschnitten der Helvetica gibt es nun auch ein schwarzes Schaf. Nach der Installation von Firefox 3 gab es auf einigen Webseiten ein Problem mit der Schriftdarstellung. Statt lesbarer Texte wurden bestimmte Passagen in kryptischen Zeichenfolgen angezeigt. Das Sichten der CSS-Eigenschaften brachte zu Tage, dass nur die Elemente betroffen waren, welche mit der Eigenschaft »font-family:Helvetica« ausgezeichnet wurden.

Ähnliche Probleme zeigten sich durch Zufall auch in der History des ICQ-Clients Adium und letztens im Dialog-Fenster des Mac OS X Updates.

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Da sich mit der Helvetica formatierte Texte in Webseiten so merkwürdig verhielten, war diese schon einmal verdächtig. Also hab ich kurzentschlossen alle Schriftschnitte der Helvetica gelöscht und siehe da, das Problem war nicht mehr existent.

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Ich hab natürlich keine Mühen gescheut und in einem minutenlangen Ausschlussverfahren den Übeltäter ermittel. »Helvetica Screen Fonts (Font Suitcase)« is the bad guy.

Multicolor – farbenfrohe Bildersuche

Idee Labs zeigt auf seiner Webseite genau die Art der Bildersuche, welche ich bei den bekannten Bildkatalogen arg vermisse. Bilder lassen sich eben nicht nur nach Motiven ordnen, sondern auch nach ihrer dominanten Farbwirkung.

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Idée Labs Multicolr

So lassen sich mit Idee Labs Multicolr Bilder aus Flickr suchen, welche in visueller Hinsicht Ähnlichkeiten aufweisen. Aus der Kombination von 10 frei wählbaren Farben ergeben sich interessante Suchergebnisse.

Die Wörterwolke

Klingt ein bisschen nach einem typografischen Science-Fiction Titel, ist aber ein nettes Java-Applet zur Visualisierung des Wortgebrauchs. Je öfter Worte in einem Blog verwendet werden, umso bedeutender müssen sie wohl sein, so die Logik des Algorithmus von wordle.

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Nebst 34 Schriftarten kann man aus einer Vielzahl von Farbschemata und einer Hand voll Layouts sich ein eigenes kleines Wortwölkchen basteln.

Designer Skulls – Die Ergebnisse stehen fest

Bereits zum dritten mal wurden die Designer Skulls gekürt. Aus 64 Entwürfen wurde die Idee von Jens Urzendnik, ein Schädel-Bau-Set, zum Schädel des Jahres 2008 gewählt.

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Unter den qualitativ hochwertigen Einsendungen konnte ich dieses Jahr einen bescheidenen Beitrag platzieren. Die Variation dieses doch vermeintlich einfachen Themas ist schon beeindruckend. Da freu ich mich doch auf den nächsten Contest.

MoMA – Design and the Elastic Mind

Design and the Elastic Mind erforsch das Wechselspiel von Wissenschaft und Design. In über dreihundert Arbeiten und Projekten werden hochwissenschaftliche Themen mittels Design in begreifbare Strukturen transformiert. Design als Vermittler zwischen abstrakter Wissenschaft und dem menschlichen Bedürfnis alles Unbekannte mit gewohnten Mitteln begreifbar zu machen. Die Website ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie man Informationen sinnvoll aufbereiten kann und deren Komplexität visualisiert.

Play Auditorium

Auditorium ist ein exzellentes, musikalisches Puzzle. In einer wunderbar schlichten Flash-Spielumgebung werden Energiestrahlen durch diverse Kraftfelder auf eine Art Soundsample gelengt. Je mehr Energie diese Samples bekommen, um so klarer sind sie zu hören. Mit steigendem Schwierigkeitsgrad kommen mehr Soundsamples,  Kraftfelder und Farbfilter hinzu. Letztere verändern die Phase der Energiestrahlen so, dass sie nur bei einem bestimmten Soundsample Klänge auslösen. Was mir sehr gefällt, ist die Verbindung von fließenden Formen, Farben und dem sehr seichten Sound und die Kombinationsvielfalt der Lösungen. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Dieses Puzzle macht Laune und vertreibt die Langeweile.