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YKBX

Beeindruckende Illustrationen kommen von YKBX mit Sitz in Tokyo. Zum Glück ist nicht alles was aus Japan kommt vom Mainstream-Manga verseucht. Die gewollt unsaubere fast betont schnöde Art eines Scribbles fasziniert besonders. Die Illustration wirkt erst durch den klugen Stilmix und die schnellen dynamischen Striche.

Die Animationen zu den Liedern von amazarashi haben noch mal eine ganz eigene Qualität.

amazarashi “ anomie „ from YKBX on Vimeo.

amazarashi “ natsu wo matteimashita “ with SE ver. from YKBX on Vimeo.

Lebe lang und in Frieden

wie du der späten stunde entnehmen kannst, haben tage als solche bei mir weder anfang noch ende. alles ist im fluss und manchmal auch im arsch. aber selbiger sei nur am rande erwähnt, da mutter natur es doch gut mit mir meint. da ich das leben selbst um des lebens willen lebe und schnöder mamon und die eitelkeit des reichtums von mir abfallen wie einst der linke und dann auch der rechte flügel des ikarus, so ist es mir einerlei und schnurz. gut gelaunt umarme ich die nacht, die micht sanft in protonen und antiprotonen hüllt, damit mein geist zu später stunde doch noch alles seiende und längst gewesene überstrahlt. erhellende träume wünsch ich ohne bitterkeit und groll all jenen, die mit bedacht sich nieder legen als gäbe es kein morgen und dem baldigst darauf folgenden rem-schlaf entgegen fiebern.
selbigst wünsche ich fröhliches darben auf dass die pestilenz von dir abfällt im lenz wie der cocon des bezaubernden berggorillas. wir sehen uns in der gluthitze des sommers.

lebe lang und in frieden.

Rube Goldberg Machine – Die Schönheit des Unnötigen

Die Schönheit des Unnötigen findet sich zweifellos in einer Rube-Goldberg-Maschine wieder. Auf eigensinnige und amüsante Weise werden dabei die einfachsten Aufgaben möglichst kompliziert ausgeführt. OK Go haben dies in Anlehnung an den 1987 erschienenen Kunstfim „Der Lauf der Dinge“ sehr unterhaltsam in ihrem Video „This Too Shall Pass“ umgesetzt.

Auch Honda hat in dieser Kunstform 2003 einen sehr schönen Spot entwickelt.

Type Attack

Gelegentlich stellen sich einige Gestalten dieser Gesellschaft die Frage „Was ist Schrift?“. Oft führt diese Frage zu endlosen Debatten über Sinn und Unsinn moderner Computerschriften, dem Wunsch nach Funktionalität und dem gegenseitigen Bekunden von Abscheu gegenüber sämtlicher typografischer Verbrechen allen voran die Comic Sans. Im Grunde war Schrift schon immer so etwas wie ein Transportmittel für eigene Gedanken. Bei weniger flüchtigen Medien kann Schrift sogar der Bewahrung von Wissen dienen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Copyright © 2011 | FontShop, Design: Lars Krüger, Beispielalphabet von Alexander Roth

Schrift ist das was wir schreiben. Unabhängig von Sprache. Also etwas universelles. In unserem Kulturkreis werden Texte aus Sätzen, Sätze aus Worten und Worte aus Buchstaben zusammengefügt. An dieser Stelle spielt die Sinnhaftigkeit des Inhaltes noch keine Rolle. Bei genauerer Betrachtung stellt das geschulte Auge fest, dass sich unsere Buchstaben selbst aus wiederkehrenden Formen des lateinischen Alphabets zusammensetzen. Wer es selber einmal ausprobieren möchte, für den stellt FontShop eine prima Schriftschablone bereit.

Etwas ähnliches, allerdings ohne Download hat Viktor Nübel gestaltet. Seine Schablone ist dermaßen reduziert, dass man sie schon spartanisch nennen kann. Und dennoch sind mit ihr alle latainischen Buchstaben, Interpunktionen, Zahlen sowie Umlaut- und Akzentzeichen möglich.