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Photoshop Tutorium – Energieband

Saturday, den 20. December 2008

Mit wenigen Mitteln kann man in Photoshop ein beeindruckendes Energieband erzeugen. Man benötigt im Prinzip einen kreisförmigen Verlauf mit weichem Außenrand, und die Verzerrungsfilter “Schwingungen“ und “Wellen“.

Ich habe mir für ein horizontal verlaufendes Energieband ein neues Dokument im RGB-Modus mit dem Format 15x10cm und 300ppi angelegt.

Für den Hintergrund verwende ich ein tiefes Schwarz. In CMYK setzt es sich aus 40% Cyan, 10% Magenta, 10% Gelb und 100% Schwarz zusammen. Eine neue Ebene wird nun mit dem tiefen Schwarz gefüllt.

Wahnsinns Schwarz, oder!? ;-)

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Die Grundlage für das Energieband bildet ein kreisförmiger Verlauf. Dazu lege ich mir eine neue Ebene an und ziehe in dieser Ebene mit dem Werkzeug “Auswahlellipse“ eine kreisförmige Auswahl mit einer weichen Kante von 50 Pixel. Dadurch bekommt das Energieband einen feinen Übergang zum Hintergrund. Es ist egal wo die Auswahl platziert wird.

Die Auswahlfläche habe ich mit einem dreifarbigen Verlauf (Verlaufswerkzeug -> Radialverlauf) gefüllt. Die Farben verlaufen von der Mitte nach außen von Weiß über Hellblau zu Dunkelblau. Wer den genauen Kreismittelpunkt sucht kann es sich mit zwei Hilflinien leichter machen. Diese docken automatisch an den Mittelachsen der Auswahl an. Danach werden die Hilfslinien nicht mehr benötigt. Und auch die Auswahl kann aufgehoben werden.

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Dieser Verlauf ist die Basis aller Linien des Energiebandes. Daher arbeite ich im Folgenden immer mit einer Kopie dieser Ebene. Um mit den vielen Ebenen des Energiebandes später besser arbeiten zu können, legen ich mir immer einen Satz an, in welchem ich alle Ebenen sammle.

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Der Kreis wird nun gestaucht und in die Länge gezogen. Das geschieht über das Menü “Bearbeiten -> Frei trandformieren“.

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Nun kommen die Filter zum Einsatz. Hier sollte man ruhig mal mit den Parametern experimentieren.

Am ersten Beispiel zeige ich mal einige Möglichkeiten mit dem Verzerrungsfilter “Wellen“ und der Wellenart “Diagonal wellenformig“. Da der Filter “Wellen“ auf die ganze Zeichenfläche auswirkt, weichen die Ergebnisse je nach Lage des Verlaufsbandes ab. Ich habe mein Verlaufsband vertikal in der Bildmitte platziert.

1.Beispiel:
Stärke 13%, Wellen 2%
2.Beispiel:
Stärke 23%, Wellen 1%
3.Beispiel:
Stärke 42%, Wellen 2%

Hier das Ergebnis:
energieband_08

Als nächstes kommen drei Möglichkeiten, die ich mit dem Verzerrungsfilter “Schwingungen“ Typ “Sinus“ und 100%iger Skalierung erreicht habe.

1. Beispiel:
Anzahl der Generatoren: 1, Wellenlänge Min 1 Max 890, Amplitude 1 uns 126
2.Beispiel:
Anzahl der Generatoren: 20, Wellenlänge Min 1 Max 490, Amplitude 1 uns 15
3.Beispiel:
Anzahl der Generatoren: 5, Wellenlänge Min 1 Max 280, Amplitude 1 uns 25

Hier das Ergebnis
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Für den Hintergrund habe ich den Kreis nur leicht gestaucht so dass ein breites Band entstand. Dann habe ich einmal den Filter “Schwingungen“ und danach den Filter “Wellen“ angewendet. Dieses Objekt wird nun noch in der Höhe gestaucht und mit dem Weichzeichnungsfilter “Bewegungsunschärfe“ (Winkel 0°) unscharf gezeichnet.

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Wie zuvor beschrieben, habe ich verschiedene Schwingungen und Wellen – immer in separaten Ebenen – erstellt und in der Bildmitte überlagert. Außer der untersten Ebene erhalten alle anderen über die Ebenenpalette die Füllmethode “Negativ multiplizieren“ zugewiesen.

Besonders schmale Linien erhält man entweder durch einen ganz eng gestauchten Verlaufskreis oder durch das nachträgliche freie transformieren der Schwingung/Welle. Ich habe die Schwingungen/Wellen so lange gedreht und verzerrt bis das Energieband gut aussah. Eine Kombination aus schmalen und breiten Linie bzw. Linien unterschiedlicher Deckkraft erzeugt zusätzlich Tiefe und Dynamik.

Wer alle Ebenen in einem Satz gesammelt hat, kann diesen z.B. duplizieren, auf eine Ebene zusammenfügen und als Spiegelung verwenden.

Fertig ist das Energieband!

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Viel Spaß