Ein Viertel
Monday, den 9. August 2010Das Gehirn des modernen Homo Sapiens benötigt fast ein Viertel des gesamten Energiebedarfs des Organismus im Ruhezustand. Es deshalb nicht zu benutzen ist keine Alternative.
Das Gehirn des modernen Homo Sapiens benötigt fast ein Viertel des gesamten Energiebedarfs des Organismus im Ruhezustand. Es deshalb nicht zu benutzen ist keine Alternative.
Das Ende einer Party. Keine Ahnung, wie die Spaßgesellschaft damit umgeht. Vielleicht … Drink wegschütten und sich dem nächsten Vergnügen zuwenden. Mal gucken.

Mir jedenfalls tut die Fliege leid. Da tröstet es auch nicht, dass sie im süßen Saft verreckt ist. Lag es möglicherweise am fehlenden Sicherheitskonzept? Oder hätte es die Fliege besser wissen müssen und mehr Eigenverantwortung zeigen sollen? Das Glas war schließlich (deutlich sichtbar) halb voll. Eigentlich ja ein optimistische Ansatz, denke ich. Der Tod gehört zum Leben. Ich denke, die anderen Fliegen sitzen schon wieder auf irgendeinem Misthaufen und lassen es sich gut gehen.
Es war schrecklich … sie waren plötzlich überall …

Jeder braucht Vorbilder, an denen er sich orientiert. In unserer medialen Welt entspringen diese eben dem Flimmerkasten. Bei “Die Linke” hatte ich spontan einen Italowestern von Enzo Barboni im Sinn, bis mir die allmorgentliche Postwurfsendung die wahren geistigen Wurzeln unserer politischen Elite offenbarte. Nun wird mir das ganze Theater im Bundestag auch langsam klar. Das ist alles eine riesen Muppet Show vom Feinsten.
Statler und Waldorf – Das Original

Statler und Waldorf 2.0

Die Wahlplakate hier zu Lande berühren die bemühte Wählerseele schon lange nicht mehr. Allerorten strahlen uns auf Zuversicht getrimmte und retuschierte Allerweltsgesichter an gestützt von kraflosen Sprüchen. Fast scheint es so, als wären aus einer inversen Parallelwelt Anti-Kommunikationsdesigner in unserer Dimension erschienen, die nun versuchen mit möglichst viel Pathos möglichst wenig, wenn nicht sogar gar nichts, zu kommunizieren. Geht aber nicht, dachte sich wohl eine kleine politische Elite und sandte Wahlwerbung die den Intellekt anspricht.

»Reichtum für alle« und »Reichtum besteuern«! Nun was steckt dahinter? Uns allen sind noch Gleichungssysteme mit diversen Unbekannten in Erinnerung.
1. Reichtum = für alle
2. Reichtum = Steuern
Mittels Gleichsetzungsverfahren lässt sich aus diesem Faszinosum schließen:
»Steuern für alle«
Endlich mal eine sympathische Partei mit von Grund auf ehrlichen Wahlaussagen, auch wenn diese nicht leicht zu entdecken sind. Aber dies sei ihnen angesichts der Last der Ehrlichkeit verziehen.
Die Schokoladen-Weihnachtsmänner-mach-mal-was-Anderes-Diät.
Schoko-Vase

Copyright © 2008 | Stephan Wentow
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Notizzettel-Halter

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Stifte-Halter fürs Büro

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Was auch immer bestimmte Leute dazu bewegt, im September die ersten Schokoladen-Weihnachtsmänner oder Lebkuchenherzen zu verkaufen, weiß ich nicht. Die Tradition oder der Respekt vor dem Weihnachtsfest bzw. den Gefühlen der Konsumenten kann es nicht sein. Die Vorfreude auf Weihnachten hatte einmal ihren festen Platz bei all dem Treiben: Und zwar im DEZEMBER. Mit der Vorfreude und der Weihnachtsstimmung ist das aber so eine Sache. Je länger diese gezwungenermaßen anhält oder je früher man dazu verdonnert wird, desto mehr nutzt sie sich ab. Desto schaler wird ihr Geschmack. Bis sich die Vorfreude so etwa in der dritten Novemberwoche in blanken Zynismus wandelt und die alberne Fratze des Weihnachtsgeschäftes durchschaut wird. Spätestens jetzt ist mir der anhaltende Weihnachtstrubel, welcher auf den Weihnachtsmärkten ohne Zweifel seinen Höhepunkt findet, vollkommen Wurscht. Mit einem Anflug von Sarkasmus beobachte ich die vom Glühweinmonopol angefixten, alkoholgetränkten Geschöpfe mit ihren erbärmlich blinkenden Zipfelmützen, wie sie sich im Rausch der kommerziellen Weihnachtsillusion heiser lachend von Glühweinstand zu “Lühüweinschtand” schleppen, quasi als zeitgemäße Interpretation der Adventszeit. Besinnungsloses Saufen und Kaufen als Antwort auf die traditionell postulierte Besinnung. Ruhe findet man wohl nur noch, wenn man sich die Augen und Ohren zuhält, was mich an drei Affen Minai, Kikanai und Iwanai erinnert. Muss man sich also erst zum Affen machen, um innere Ruhe zu finden? Ist das etwa der wahre Antrieb der Zipfelmützenträger am Glühweinstand? Quasi öffentliche Selbstanprangerung und Selbstverspottung als reinigendes Ritual ähnlich dem Fasten im Advent zu verstehen. So langsam wir mir einiges klar.
Wenn zwei sich streiten, dann freut sich ja immer der Dritte. Wie ergeht es aber unserem Hans im Glück, wenn die anderen beiden einen Schrank aufbauen wollen? Kann er dort sein handwerkliches Geschick einbringen? Kann er … ? Ganz klar: Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird. Handwerkermobbing.
