Archiv der Kategorie ‘So gesehen …‘

Ich denke, …

Monday, den 26. December 2011

… der Affe fällt nicht weit vom Stamm.

Genies beherrschen das Chaos

Thursday, den 27. October 2011

“A clean desk comes from a sick mind”

Luxusgeschwafel

Thursday, den 27. October 2011

“Verpiss Dich” ist anders als erwartet kein Ausdruck des Wunsches unkoordinierten Urinierens. Es scheint mehr Symbol des eigenen Wohlstands zu sein – Luxusgeschwafel eben. Ein Ausdruck eigener Stärke und Überlegenheit dem Ressourcen-Konkurrenten gegenüber. Individuen mit einer nicht weiter ins Gewicht fallenden Bildung, einem rudimentären rustikalen Wortschatz und mangelnder sozialer Kompetenz ahmen diese Zurschaustellung der eigenen Überlegenheit oft nach, sind auf der Metaebene betrachtet jedoch abhängig. Zudem kann der unsachgemäße Gebrauch dieser glorifizierenden Floskel zu mentalen und physischen Defiziten führen. Ausgrenzung aus der Horde, Verbannung auf einen Eisplaneten oder paar auf’s Maul wären mögliche Folgen. Letzteres lässt sich durch folgenden Bannzauber regulieren. Wer aber keinen Mangel leiden muss, weder in finanzieller, materieller oder sexueller Hinsicht, krönt sich quasi selbst und erhebt sich als Lichtgestalt über die Menschheit und das Universum.

Am Ende ist es immer in Ordnung

Tuesday, den 11. October 2011

“Am Ende ist es immer in Ordnung. Wenn es nicht in Ordnung ist, ist es nicht das Ende.” nielh

Was für ein Gewäsch.

Saturday, den 27. August 2011

Das Treuegeschenk
Ein Marketing-Blockbuster verpackt in glitzerndem Gesülze.

“Die exklusive Armbanduhr im zeitlosen Bahnhof Design besticht durch klassische Eleganz. Das zuverlässige laufruhige Quarz-Uhrwerk und ein nickelfreies Ganzmetall-Gehäuse machen diesen eleganten Zeitmesser zu Ihrem idealen täglichen Begleiter bei Arbeit und Freizeit. Das Ziffernblatt mit der übersichtlichen Einteilung und den 3 schlanken Zeigern lässt sich mühelos mit einem kurzen Blick ablesen. Ein weiches Textillederarmband sowie das geringe Gewicht Ihres nur 6 mm flachen Zeitmessers sorgen für besonders angenehmen Tragekomfort. Dieses persönliche Jubiläums-Präsent [...] erhalten Sie kostenlos.*

* Bei Postversand berechnen wir lediglich die üblichen Versandkostenpauschalen ab 4,90 € wie bei jeder Sendung.”

Wenn etwas nicht viel Wert ist, wird gern ein überzogenes Vokabular ins Rennen geschickt, um beim angebotenen Nonsens zu überzeugen.

Und hier die Übersetzung:

“Die schlecht verkäufliche Armbanduhr im billig produzierten Tuff-Tuff-Design schockiert durch gewohnte Langeweile. Das auf sein Minimum reduzierte – wer hätte das gedacht – laufruhige Quarz-Uhrwerk und ein nickelfreies Ganzmetall-Gehäuse machen diesen plumpen Zeitmesser zu Ihrem ganz persönlichem Problem, Tag und Nacht. Das Ziffernblatt mit der 12-Stunden-Allerwelts-Einteilung und den 3 fizzeligen Zeigern lässt sich von jedem Idioten mit einem kurzen Blick ablesen. Ein weniger hochwertiges Lederimitat-Armband sowie das Gewicht von unter 200 Gramm Ihres nur 6 mm fetten Zeitmessers sind Zeichen für mangelndes Qualitätsbewusstsein. Den Müll müssen wir nur noch irgendwie los werden.*

* Am besten entsorgen wir den ganzen Mist bei unseren Kunden und kassieren noch die üblichen Versandkostenpauschalen ab 4,90 €.”

Kausalität

Sunday, den 19. June 2011

“Was tun?” sprach Zeus. Der allerdings hatte auch noch keinen PC.

P.S. Es ist nicht die gestrichelte Linie. :P

Kommunikationsprobleme

Wednesday, den 16. February 2011

Hach die lieben Kunden und ihr Geschick Einfaches so kompliziert wie es nur geht auszudrücken.

Druckfrisch heute rein gekommen:

“Das Logo soll immer in 27% Verkleinerung in einen 3mm hohen Balken, dessen Füllung entweder oder 10% Schwarz sein soll.”

Mikrotypografie is das jedenfalls nicht :-P

Technische Toleranzen

Monday, den 31. January 2011

Die einen reden von Täuschung, die anderen von künstlerischer Übertreibung, was Werbung angeht. Diese feine Kunst der Überzeugung bewegt sich haarscharf an den Grenzen technischer Toleranzen entlang, mit einer starken Neigung zum Idealismus.

In einer idealen und gerechten Welt würde das Produkt so aussehen:

keks01

Unsere dröge Realität assimiliert es und raus kommt das:

keks02

Nun kann man Quantenfluktuationen und die heisenberg’sche Unschärfe für derartig verschobenen Realitäten verantwortlich machen, aber wenn das Produkt nicht das hält, was Werbung uns verspricht ist es schnell aus und das Vertrauen verspielt. Jetzt kann nur noch Capt. Marketing zur Rettung eilen.

Tannenbäume

Tuesday, den 14. December 2010

tannenbaeume

’ne Pyramide oder so

Wednesday, den 1. September 2010

Google Earth – wie alles begann :-P

pyramide